In sozialen Netzwerken wie StudiVZ gibt es kündigt sich ein neuer Trend an. Action und nackte Haut gibt es zu sehen. In der Hauptrolle: „Piet“. Den Rest des Beitrags lesen »
Piets Peepshow (MB)
November 1, 2008 von jmtmainzAudiovisuelles Drama und soziales Netzwerk in einem – die Pietshow (ag)
November 1, 2008 von jmtmainzMehr als zehn Millionen Mitglieder offenbaren im Studivz mit Fotos und Texten ihr Privatleben. Ein neues Format innerhalb der Internet-Community setzt noch eins drauf: In scheinbar selbstgedrehten Amateur-Videos wird das Leben des Berliner Students Piet präsentiert. Den Rest des Beitrags lesen »
Tagebücher in Fernsehfolgen des Studiverzeichneses (CF)
November 1, 2008 von jmtmainzDas Aussterben des Fernsehens scheint selbst Grundy Ufa für unabdingbar halten, dennoch setzt die Firma auf eine Zukunft, mit Hilfe von Studivz. Den Rest des Beitrags lesen »
(vh)
November 1, 2008 von jmtmainzOnline-Soaps- Die Zukunft? (vh)
Die neue Art von Seifenoper findet nicht mehr im Fernsehen statt, sondern im Internet. Produzenten oder Amateure stellen ihre Soaps ins Internet und hoffen auf viele Besucher. Zeitverschwendung oder ein futuristisches Sprungbett zum Erfolg? Den Rest des Beitrags lesen »
Willkommen im virtuellen Wohnzimmer (if)
November 1, 2008 von jmtmainzOb StudiVZ, MySpace oder Youtube – die Jugend von heute trifft sich im Internet. Online-Portale erleben einen regelrechten Boom. Es scheint, als hätte niemand mehr Interesse an gemütlichen Fernsehabenden im heimischen Wohnzimmer. Wird das Leitmedium von den aufkommenden Online-Netzwerken abgedrängt oder kann es der Konkurrenz im Netz Widerstand leisten?
L.B.
November 1, 2008 von jmtmainz
Piet ist eines von mehr als zehn Millionen Mitgliedern von StudiVZ, Student der Künste, wohnhaft in Berlin. Er trägt einen Dreitagebart, Secondhand-Klamotten, manchmal einen albernen Hut und hat eine Neigung zu Alkoholexzessen. Man weiß das alles über Piet, weil er auf seiner Profilseite in dem sozialen Internet-Netzwerk regelmäßig Texte, Fotos und Videos aus seinem Alltag hoch lädt. Für fast jeden sichtbar stehen am nächsten Morgen die Dokumentation des Abends, stehen die Gedanken und audiovisuellen Daten von Piet auf der StudiVZ-Seite.
Der einzige Unterschied zwischen Piet und den anderen zehn Millionen StudiVZ-Nutzern ist, dass dem Studenten ein größeres Budget zur Verfügung steht: Er ist die Hauptfigur eines kommerziell produzierten Programms von Grundy Ufa (u.a. Verliebt in Berlin/Sat 1) und StudiVZ. Der Titel: Pietshow. Seit dieser Woche werden 15 Folgen mit einer Länge von je vier Minuten veröffentlicht. Es ist zwar nicht die erste, aber die bislang aufwändigste deutsche Web-Serie. Konkurrent MySpace kam bereits vergangenes Jahr mit einer Reihe – Candy Girls bildete das Leben einer Gruppe junger Mädchen in Berlin ab.
Der aktuellen ARD Online Studie zufolge lässt sich bei den 14- bis 49-Jährigen Deutschen eine lange vermutete, deutliche Verlagerung vom Fernsehen zum Internet feststellen. 55 Prozent der Online-Nutzer rufen Videos auf (2007: 45 Prozent), mehrheitlich sind das noch die privaten Wackelclips anderer YouTube-User. Welche Konsistenz und Größe muss dagegen ein industriell produziertes Video haben, um im Web akzeptiert zu werden?
Die Geschichte der Web-Serie beginnt 2006 auf YouTube, als die 16-jährige Bree alias Lonelygirl15 ein Videotagebuch online stellt und von der Highschool, blöden Jungs und großen Träumen erzählt. Plötzlich berichtet Bree von einer gefährlichen Sekte. Ihr YouTube-Bekanntenkreis ist besorgt, schickt ermutigende Emails und die Nummer eine Hilfs-Hotline, bis herauskommt, dass es sich bei Lonelygirl15 in Wirklichkeit um Jessica Rose handelt, eine 20-jährige Schauspielerin aus Neuseeland. Noch heute finden sich unter dem Suchbegriff Lonelygirl15 mehr als eine Million Treffer, die Schöpfer der Serie arbeiten mittlerweile für den US-Mediengiganten CBS. Auch die Lonelygirl15-Videos gibt es noch immer auf YouTube – das Internet archiviert die eigene Evolutionsgeschichte.
Die Pietshow versucht daher erst gar nicht, Fiktionalität zu verbergen. „Bree war nicht glamourös. Sie war nicht einmal außergewöhnlich hübsch“, sagt Piet-Regisseur Manuel Meimberg, lange Zeit Chefautor von Alles was zählt (Eislauf-Soap von RTL), „aber sie war glaubwürdig. Im ersten Moment.“
Die Serie beginnt mit einer Party. Piet kracht durch die Wand in die Nachbarwohnung. Als er wieder aus dem Loch heraus krabbelt, spricht er in das omnipräsente Objektiv: „Hast Du das drauf? Sag mir bitte, dass Du das drauf hast.“ Irgendwann liegt eine Seite des Drehbuchs im Bild. Auf dem Bildschirm blinkt ein Batterie-Warnsignal. Die Erklärung: Piet filmt sein Leben für ein Studienprojekt – und lädt am Ende jeder Vierminuten-Folge das Videomaterial auf StudiVZ hoch. „Wer will das denn sehen?“, fragt ein Mädchen – und hat nichts verstanden. „Wir stellen in der Serie auch die Frage, in wie weit das alles auf StudiVZ noch real ist“, sagt Regisseur Meimberg, „in dieser Generation ist doch jeder ein Performer.“
Die Webisode wird die Episode oder den Spielfilm nicht ablösen, glaubt jedoch Jeff Zucker, mächtiger Mann an der Spitze des amerikanischen Networks NBC. Er wies auf einer Medienkonferenz in London auf die feststellbare Gleichzeitigkeit von Mediennutzung hin. „Seht das Internet nicht als Verlust“, empfahl er den Briten.
Joel Berger ist ein Veteran der letzten Medien-Revolution. Der Managing Director von MySpace Deutschland hat früher beim Musiksender MTV gearbeitet, als dort mit bunten Clips das Fernsehen neu erfunden wurde. Im Laufe der Jahre, weiß Berger, ist sogar das Musikfernsehen alt geworden – und mutlos. „Im Netz kann man viel mehr experimentieren, hier führt ein Fehler nicht automatisch zum Ruin.“
Ungefähr 70 000 Zuschauer konnte MySpace mit der Web-Serie Candy Girls pro Folge im vergangenen Jahr gewinnen – im Vergleich mit den Millionen Soap-Fans im Fernsehen ist das nicht viel, andererseits können Werbekunden auf MySpace viel gezielter eine Konsumentengruppe identifizieren und ansprechen. Darüber hinaus kostet die Produktion einer hochwertigen Web-Serie viel weniger als einer hochwertigen TV-Serie, weshalb vor allem in den USA eine enorme Anzahl an so genannten „web-only“ Inhalten auf den Markt kommt, zum Beispiel Clips von jungen, unbekannten Regisseuren oder vom Fernsehen abgelehnte Pilotsendungen, die so eine weitere Chance erhalten.
Immer öfter werden aber auch Akteure aus Hollywood oder dem TV-Establishment im Netz aktiv. Die Emmy-Gewinner Marshall Herskovitz und Ed Zwick produzierten 2007 Quarterlife. Sechs Millionen Zuschauer verfolgten die Premiere im Netz. NBC kaufte Quarterlife und erzielte damit am Abend die schlechteste Quote aller Zeiten. Jeff Zucker ließ das Internetstück nach einer Folge absetzen.
Die Firma Electronic Farm Entertainment des erfahrenen Hollywood-Produzenten Stan Rogow konnte Roasario Dawson – Muse von Quentin Tarantino in Death Proof – für die Web-Serie Gemini Divison gewinnen: Dawson wird als Polizistin in ein Science-Fiction-Universum versetzt und berichtet den Zuschauern mit der Handykamera von ihren Abenteuern. Die Produktion ist hochwertig, das Problem ist nur: Noch ist der Fiction-Boom im Web ein Goldrausch ohne Gold. Ein Geschäftsmodell fehlt. Es gibt keine zentralen Strukturen, der Link wartet nur darauf, angeklickt zu werden.
Genau wie Piets Seite, auf der sich bis jetzt nur die Bilder, Kommentare und Spuren seiner fiktionalen Freunde finden – wenn alles gut läuft, aber bald auch die „echter“ Nutzer, die sich mit der Serie angefreundet haben. Regisseur Manuel Meimberg will dabei nicht ausschließen, dass die „Nutzer-Kommentare mal die Handlung beeinflussen könnten“. Über den Plot sollen sie aber nicht bestimmen können. Dennoch will er die User, die sich daran gewöhnt haben, persönliche Fragen zu stellen und individuelle Antworten zu erhalten, “zum Mitmachen“ anregen wie es auch bei anderen Webserien der Fall ist. Gemini Division erlaubt es beispielsweise den Zuschauern, einen eigenen Account auf der Seite einzurichten und dort über Webcam mit Fans und Serienfiguren zu kommunizieren.
Ist das die Zukunft des audiovisuellen Dramas? Manchmal scheint man selbst bei Grundy Ufa ein wenig Zweifel zu haben. Im Vorspann der Pietshow singt die Band Madsen: „Mach die Kamera aus, und schließt die Augen. Die Bilder in deinem Kopf reichen aus, um dir selbst zu glauben.“
Gucke ich heute Fußball oder Piet? (rs)
November 1, 2008 von jmtmainz
Der Alltag in sozialen Netzwerken wie StudiVZ zeigt die Entwicklung des Fernsehens auf. Im Mittelpunkt steht Selbstdarstellung und Kurzlebigkeit statt Information und Bildung.
War wohl eine kurze Nacht für Piet. Leere Bierflaschen, senfverschmierte Pappteller und ein großer brauner Colafleck bedecken den Wohnzimmertisch seiner Wohnung. Der Berliner Filmwissenschaftstudent selbst ist auf dem nächsten Foto mit Dreitagebart, Secondhand-Klamotten, einem albernen Hut und in offensichtlich alkoholisierten Zustand abgelichtet. Man weiß das alles über Piet, weil er auf seiner Profilseite in dem sozialen Internet-Netzwerk regelmäßig Texte, Fotos und Videos aus seinen Alltag hoch lädt.
Die Grenzen zwischen virtuellen und realen Freunden verschwimmen. Ob man den Abend in einer Bar oder vor dem Bildschirm verbringt macht keinen Unterschied. Am nächsten Morgen steht die Dokumentation des Abends, stehen die Gedanken und audiovisuellen Daten, auf der StudiVZ-Seite. Bilderkommentare und Pinnwandeinträge sind die virtuelle Belohnung.
Der Unterschied zwischen Piet und den anderen zehn Millionen StudiVZ-Nutzern ist, dass ihm für die mediale Verarbeitung seiner Existenz ein größeres Budget zur Verfügung steht: Piet ist die Hauptfigur einer kommerziellen Produktion von der zu Bertelsmann zählende Firma Grundy Ufa und StudiVZ. Der Titel: Pietshow. Seit dieser Woche werden 15 Folgen mit einer Länge von je vier Minuten veröffentlicht.
Zeigt sich in den aufkommenden sozialen Netzwerken das Fernsehen der Zukunft, eingebunden in eine millionenstarke Community? Die Pietshow ist die bislang aufwändigste deutsche Web-Serie. Der Konkurrent MySpace bildete letztes Jahr mit Candy Girls das Leben junger Mädchen in Berlin ab.
Der aktuellen ARD Online Studie lässt sich bei den 14- bis 49-Jährigen Deutschen eine vermutete, deutliche Verlagerung vom Fernsehen zum Internet feststellen. 55 Prozent der Online-Nutzer rufen Videos auf (2007: 45 Prozent). Welche Geschichten soll man erzählen in welcher Länge? Muss man für jede Serie eine eigene Webseite programmieren oder sie über YouTube, soziale Netzwerke, Blogs verteilen?
Die Geschichte der Web-Serie beginnt 2006 auf der Video-Plattform YouTube, als die 16-jährige Bree unter dem Nutzernamen Lonelygirl15 ein Videotagebuch online stellt. Das Mädchen erzählt von der Highschool, blöden Jungs und großen Träumen. Schließlich kommt raus, dass es sich um Jessica Rose, eine zwanzigjährige Schauspielerin aus Neuseeland handelt.
Die Pietshow versucht daher erst gar nicht, Fiktionalität zu verbergen. Regisseur Manuel Meimberg sagt: „Bree war nicht glamourös. Sie war nicht einmal außergewöhnlich hübsch aber sie war glaubwürdig. Im ersten Moment.“
Lonelygirl15 hat einen ersten Produktionsstandard für Web-Serien gesetzt: Oft erzählen die Hauptdarsteller ihre eigene Geschichte in die Kamera. Sie bedienen einfacher audiovisueller Medien wie Webcams und Mini-DV.
Die Pietshow beginnt mit einer Party. Piet kracht durch die Wand in die Nachbarwohnung. Als er wieder aus dem Loch heraus krabbelt, fragt er zuerst in das omnipräsente Objektiv: „Hast Du das drauf? Sag mir bitte, dass Du das drauf hast.“ Die Jagd nach Außergewöhnlichem im banalen Umfeld.
Das Loch in der Wand setzt die Handlung in Gang, verbindet die Wohnung Piets, die er sich mit Kumpel Nick teilt, mit der Wohnung von Jessy und Melanie, die zufällig im selben Alter und gerade für das Studium nach Berlin gezogen sind. Der generische Plot lässt selbst die Protagonisten stutzen: „Wir sind wie Serienfiguren: die Sexbombe mit dem großen Mund, die frigide Langeweilerin und der coole Typ.“
Piet filmt sein Leben für ein Studienprojekt – und lädt am Ende jeder Vierminuten-Folge das Videomaterial auf StudiVZ hoch. „Wer will das denn sehen?“, fragt eines der Mädchen – und hat nichts verstanden. „Wir stellen in der Serie auch die Frage, in wie weit das alles auf StudiVZ noch real ist“, meint Regisseur Meimberg, „in dieser Generation ist doch jeder ein Performer.“
Jedes Medium bringt eine Erzählform hervor, die seine eigenen Potentiale auf scheinbar natürliche Weise nutzt: Das Fernsehen erfand die 30-minütige Soap, in der es eine überproportionale Häufigkeit an Inzest, Magersucht und internationalem Drogenhandel gibt.
Das Internet bringt nun den Zwei- bis Vierminüter, der nur noch das Leben einer Zielgruppe abbildet. Je kleiner der Bildschirm, desto näher rücken die Zuschauer an die dargestellte Welt – bis beides zusammenfällt. Da ist kein Grund zur Panik, die Webisode wird die Episode oder den Spielfilm nicht ablösen.
Joel Berger, Managing Director von MySpace Deutschland, hat früher beim Musiksender MTV gearbeitet, als dort mit schnellen, bunten Clips das Fernsehen neu erfunden wurde. Im Laufe der Jahre, weiß Berger, ist sogar das Musikfernsehen alt, ideen- und mutlos geworden. „Im Netz kann man viel mehr experimentieren, hier führt ein Fehler nicht automatisch zum Ruin.“
Candy Girls hatten etwa 70000 Zuschauer im letzten Jahr. Im Vergleich mit den Millionen Soap-Fans im Fernsehen ist das nicht viel. Aber Myspace kann über dieses Portal Werbekunden viel spezieller ansprechen. Die Produktionskosten einer hochwertigen TV-Serie sind viel höher als die eines guten Webinhalts. Deshalb gibt es besonders in den USA viele dieser „web-only“-Formate. Junge, unbekannte Regisseure und Produzenten suchen im Netz nach Zuschauern und Fans. Im Netzwerk ersetzt die Weisheit der Vielen die Talentscouts der TV-Industrie.
Früher war der Fernsehturm die zentrale Institution der Medienwelt im Aufbruch in eine neue Zeit. An der Spitze glühte ein rotes Licht. Im Internet gibt es diese zentrale Struktur nicht mehr. Der Produzent strahlt nicht mehr aus, sondern gibt die Daten frei – und hofft, dass die User vorbei surfen. Aus dem Fernsehen, das uns fremde Welten zeigt, wird das Nahsehen, ein Pixel-Spiegel, in dem wir uns selbst betrachten ohne es zu merken.
Im Internet ist man selten allein: Auf der Web-Seite von Piet finden sich Bilder, Kommentare und Spuren seiner Freunde und hoffentlich bald derer, die von der Web-Serie beeindruckt sind, hofft Meimberg. Internet-Fiction ist kurz und wird auf persönliche Art und Weise erzählt. Piet-Regisseur Meimberg will nicht ausschließen, dass die „Nutzer-Kommentare mal die Handlung beeinflussen könnten“. Das Netz ist ein soziales Medium. Interaktivität bedeutet aber nicht, dass die Zuschauer in einem Multiple-Choice-Verfahren über den Plot bestimmen können.
Piets Pinnwandeinträge werden Meimberg freuen. Da ist der Weg bis zu den ersten Fangruppen nicht mehr weit. Webisoden wie die Pietshow sind Zielgruppenorientierung in Reinkultur. Das muss nicht existenzgefährdend für das Fernsehen sein. Es bietet eine Chance zur Neuorientierung mit neuen Formaten. Vielleicht hören wir ja bald täglich im Vorabendprogramm von Pro Sieben von Emily und ihren Freundinnen, die ihre Partynächtetagebuch präsentieren.
Eine neue Medien-Revolution? (sd)
November 1, 2008 von jmtmainzIn sozialen Netzwerken wie StudiVZ zeigt sich vielleicht das Fernsehen der Zukunft. Doch was das Web-TV einmal werden will, wenn es groß ist, weiß es selbst noch nicht genau. Den Rest des Beitrags lesen »
(ds) Vom Inzest zur Pietshow
November 1, 2008 von jmtmainz„Piet Worms aus der PIETSHOW“ hat 220 Freunde (nn)
November 1, 2008 von jmtmainzIn sozialen Netzwerken wie StudiVZ zeigt sich ein Fernsehen der Zukunft: Es ist Ich-bezogen und offenherzig, eine reine Darstellungsplattform der profilierungssüchtigen Jugendkultur?
Piet ist eines von mehr als zehn Millionen Mitgliedern von StudiVZ. Piet ist Student der Künste, Mitte 20, wohnhaft in Berlin. Er trägt einen Dreitagebart, Secondhand-Klamotten, manchmal einen etwas albernen Hut, und er hat eine Neigung zu Alkoholexzessen. Man weiß das alles über Piet, weil er auf seiner Profilseite in dem sozialen Internet-Netzwerk regelmäßig Texte, Fotos und Videos aus seinen Alltag hoch lädt – eine Biografie, bestehend aus den letzten Partyfotos und den dazu gehörigen Bekanntschaften. Den Rest des Beitrags lesen »
Heute Piet-Show oder Fernsehen? (cl)
November 1, 2008 von jmtmainzDa die jungen Zuschauer ins Internet abwandern, suchen TV-Produzenten neue Ideen. Die Piet-Show wird jede Woche bei StudiVZ ausgestrahlt. Nicht nur deshalb ist die neue Soap ein Testballon Den Rest des Beitrags lesen »
Interaktive Web-Serien stoßen auf immer mehr Resonanz (mve)
November 1, 2008 von jmtmainzPiet ist eines von mehr als zehn Millionen Mitgliedern von StudiVZ. Er ist Student, Mitte 20 und lebt in Berlin. Doch er ist anders als die übrigen Mitglieder. Er ist die Hauptfigur der Pietshow, eines kommerziellen Programms von StudiVZ. Seit dieser Woche werden 15 Folgen mit einer Länge von je vier Minuten veröffentlicht. Den Rest des Beitrags lesen »
Die Geburtsstunde des Online-Fernsehen (sj)
November 1, 2008 von jmtmainzDas StudiVZ hat jetzt eine eigene Web-Serie: In kurzen Filmen inszeniert Community-Mitglied und Filmstudent Piet sein Leben. Sieht so das Fernsehen der Zukunft aus?
Piet ist eines von mehr als zehn Millionen Mitgliedern von StudiVZ. Piet ist Student der Künste, Mitte 20, wohnhaft in Berlin. Er trägt Secondhand-Klamotten, manchmal einen etwas albernen Hut, und er hat eine Neigung zu Alkoholexzessen. Man weiß das alles über Piet, weil er auf seiner Profilseite in dem sozialen Internet-Netzwerk regelmäßig Texte, Fotos und Videos aus seinen Alltag hoch lädt.
Der einzige Unterschied zwischen Piet und den anderen zehn Millionen StudiVZ-Nutzern ist, dass dem Berliner Filmstudenten für die mediale Verarbeitung seiner Existenz ein etwas größeres Budget zur Verfügung steht: Piet ist die Hauptfigur eines kommerziell produzierten Programms, das die zu Bertelsmann zählende Firma Grundy Ufa (u.a. Verliebt in Berlin/Sat 1) und StudiVZ hergestellt haben. Der Titel: Pietshow. Seit dieser Woche werden 15 Folgen mit einer Länge von je vier Minuten veröffentlicht. Den Rest des Beitrags lesen »
Wo ist der Dozent??? Nachtrag
November 1, 2008 von jmtmainzMainz, 15:00. Online – Journalismus Workshop mit Dozenten.
Grund: Wurde ausgesperrt.
Wo ist der Dozent???
November 1, 2008 von jmtmainzMainz, 14:52. Online – Journalismus Workshop ohne Dozenten.
Ratlose Jugendmedientage – Teilnehmer in der Mainzer Universität. Grund: Ihr Dozent ist nicht bei ihnen. Selbstständiges Arbeiten ist natürlich FEHLANZEIGE. Es bleibt nur zu warten, die Zeit wird zeigen, wo der Dozent der hilflosen Schafe war.
Radio Tanzbär Jelzin – Ende
(Um)schreibübung
November 1, 2008 von jmtmainzEinmal von Print nach Online…
Technik: Der erste Moment (aus SZ, jetzt.de)
Clicktuning
Oktober 30, 2008 von jmtmainzI will always feed you
Oktober 30, 2008 von jmtmainzThe ninth floor
Oktober 30, 2008 von jmtmainzRoadmovie Einheit
Oktober 30, 2008 von jmtmainzPeople in Order
Oktober 30, 2008 von jmtmainz






